1991 | „Wir machen es selber“

Im November 1991 beschließt die Stadtverordnetenversammlung die Gründung der Stadtwerke, um zunächst der Fernwärme in Schwedt ein städtisches Dach zu geben.

1995 | Energie aus einer Hand

Die Genehmigungen liegen vor. Neben der Fernwärme gehört nun auch die Strom- und Gasversorgung der Stadt Schwedt zum Portfolio der Stadtwerke.

1996 | Zentrale, bitte melden

Knapp ein Jahr nach Baubeginn steht der neue Firmensitz. 90 Mitarbeiter ziehen in den Heinersdorfer Damm, auch eine moderne Netzleitzentrale findet Platz.

1997 | Starkes Mutter-Tochter-Gespann

Die Technische Werke Schwedt GmbH wird als Muttergesellschaft der Stadtwerke gegründet. Die Stadt Schwedt ist 100%iger Gesellschafter. Zeitgleich wird die Übernahme des städtischen Kabelanlagenbetriebes mit Kabelfernsehen und -hörfunk beschlossen. Später kommen Geschäftsfelder, wie der Bäderbereich, das Kino und der Hafen hinzu.
Im gleichen Jahr etablieren die Stadtwerke das Tochterunternehmen SDTelecom Telekommunikations GmbH.

1998 | Ein Reich für König Kunde

Im Mai 1998 bezieht das Kundenservice-Team das neu eingerichtete Kundenzentrum im Centrum Kaufhaus Schwedt. Das Ohr am Kunden möchte man haben, Dienstleister sein. Nach dem Einstieg 1997 in das Geschäftsfeld der Telekommunikation lag die Integration eines Internet-Cafés in das Kundenzentrum quasi auf der Hand.

1999 | Wie Urlaub, nur öfter…

…so der vielversprechende Werbeslogan des neu eröffneten Schwedter Freizeit- und Erlebnisbades AquariUM. Nach zwei Jahren Planungs- und Bauzeit genießen Sportschwimmer, Spaßbader, Saunafans und Fitnessbegeisterte das vielfältige Angebot, das über die Jahre immer weiter ausgebaut wird.

2004 | Umschlagplatz mit Erfolgsaussichten

Der Schwedter Hafen, bis dato seit drei Jahren Eigengesellschaft der Stadt, kommt unter das Dach des Unternehmensverbundes. Die vier Festangestellten bleiben an Bord und ebnen den Weg für einen der größten Häfen Brandenburgs. Dank Anbindung per Wasser, Schiene und Straße werden jährlich über 200.000 Tonnen Güter umgeschlagen.

2006 | Vorhang auf, Film ab

Mit seinen vier digitalisierten Kinosälen gehört das Schwedter Kino „FilmforUM“ zukünftig zum Unternehmensverbund. Eine große Bandbreite an Filmangeboten beschert dem FilmforUM in den nächsten 15 Jahren nicht nur diverse Branchenauszeichnungen, sondern auch rund 70.000 treue Besucher im Jahresschnitt.

2009 | Schnelles Surfvergnügen dank Breitband

DSL hält Einzug im Schwedter Umland. Sukzessive kommen mehr Breitbandkabel in Schwedt und Umgebung unter die Erde – Highspeed für jedermann lautet das Credo. In Schwedt und seinen Ortsteilen verschwinden bis Ende 2010 die „Weißen Flecken“.

2010 | Grünes Licht für Wachstum

Der Kaufvertrag für die Übernahme der Stromkonzessionsgebiete für die verbleibenden neun Schwedter Ortsteile wird unterzeichnet. 34 Kilometer Mittelspannungs-Stromnetz werden durch die Stadtwerke neu verlegt, 80 Kilometer von der E.ON edis übernommen. Das Stromnetzgebiet wächst fast um das Dreifache.

2013 | Stadtwerke machen (e-)mobil

Bürgermeister Jürgen Polzehl und Stadtwerke-Chef Helmut Preuße eröffnen feierlich die erste Stromtankstelle in Schwedt am CKS. „Wir wollen den Gedanken der Elektromobilität nach Schwedt bringen“, heißt es. Ziel erfüllt, denn bereits 7 Jahre später wird es insgesamt 50 öffentliche Ladepunkte in Schwedt geben.

2014 | Große Investition Gasnetzerweiterung

Die Neuvergabe von Gasnetzkonzessionen zu Gunsten der Stadtwerke sorgt für Netzerweiterung, die künftig auch die Versorgung von Industriekunden umfasst sowie die Einspeisung von Bioerdgas.

2015 | Kunst am Bau und aus der Dose

Nach Entwürfen junger Fassadenkünstler aus Brandenburg wird die Wärmeübertragungsstation in der Dobberziner Straße sprichwörtlich monumental gestaltet. Die Fassade ist zwar das bisher größte Kunstobjekt der Sprayer, aber wahrlich nicht das erste. Kunstvolle Graffito zieren bereits diverse Gebäude und Anlagen der Stadtwerke.

2015 | Es wird Wind gemacht

Eine wegweisende Kooperationsvereinbarung zur gemeinsamen Entwicklung neuer Windkraftprojekte in der östlichen Uckermark unterzeichnen Stadtwerke, Technische Werke und ENERTRAG.
Die Technischen Werke haben zwei moderne Windenergieanlagen vom Typ Vestas V112 von ENERTRAG gekauft. Die beiden Anlagen befinden sich in Luckow-Petershagen, Gemeinde Casekow, in einem Windfeld von nunmehr 13 Anlagen des genannten Typs.

2016 | Auch unterwegs bestens verbunden

Die Digitalisierungsstrategie schreitet voran. Als zentraler Anziehungspunkt für ein Einzugsgebiet von über 150.000 Menschen erhält das Oder-Center Schwedt den ersten öffentliche WLAN-Hotspot, 10 weitere entstehen in den Folgejahren in öffentlichen Einrichtungen und auf Plätzen.

2017 | Führungswechsel

Der Gründungsgeschäftsführer Helmut Preuße verlässt zum 30. November nach 26 Jahren das Unternehmen und übergibt den Staffelstab an Dirk Sasson.

2019 | Grüne Energie

Mit Jahresbeginn liefern die Stadtwerke Schwedt ihren Kunden ausschließlich Strom aus erneuerbaren Quellen, nachhaltig eben. Nachhaltigkeit und Umweltschutz sollen auch schon die Kleinsten lernen. Durch Natur- und Umweltbildung in Kitas und Schulen, für die sich der regionale Versorger stark macht.

2019 | Glasfasernetz der Zukunft

Extrem dünn, extrem sicher, extrem schnell: Das moderne Glasfasernetz ist die Technologie der Zukunft. Der Ausbau des Netzes ist mit 10 Mio. Euro gefördert, umfasst die Landkreise Märkisch-Oderland, Vorpommern-Greifswald, Uckermark und wird gemeinsam mit Kooperationspartnern vorangetrieben.

2020 | Zusammenhalt trotz Abstand

Ein Virus namens SARS-CoV-2 hält Einzug. #Stayhome heißt die Devise, Abstandhalten ist das oberste Gebot. AquariUM, FilmforUM und Kundenzentrum bleiben geschlossen. „Der Laden“ läuft dennoch, die kritische Infrastruktur ist sicher, Veranstaltungen werden in den digitalen Raum verlegt, Kunden per Telefon beraten.

2021 | Mehr Biogas ins öffentliche Gasnetz

Mit der Biogas-Einspeiseanlage auf dem PCK-Betriebsgelände geht im Sommer nach einem Jahr Planung und Umsetzung die größte Anlage ihrer Art ans Netz. Um 30 Prozent möchte die Verbio ihre Kapazität erhöhen, die Stadtwerke sorgen dafür, dass das Biogas ins öffentliche Gasnetz gelangt.